Zurück zu Klima & Lüftung

Dezentrale Lüftung in Berlin

Einzelraumlösungen ohne aufwändiges Kanalsystem.

Dezentrale Lüftungsgeräte sind die schnelle, günstige Lösung für einzelne Räume ohne aufwändiges Kanalnetz. Pro Gerät wird nur ein kleines Kernloch in der Außenwand gebohrt. Ideal für Berliner Altbauten, in denen zentrale Systeme baulich schwer zu realisieren sind.

Unsere Leistungen im Detail

Kein Kanalnetz notwendig – nur ein kleines Wandloch pro Gerät
Nachrüstbar in Berliner Bestandsgebäuden
Wärmerückgewinnung durch regenerativen Keramik-Wärmetauscher
Paarweiser Betrieb: Zuluft- und Abluftgerät im Wechselbetrieb
Pollenfilter und Feinstaubfilter verfügbar
Deutlich günstiger als zentrale KWL: ab ca. 800 Euro pro Gerät

Warum Montali SHK?

Wir verbinden akademische Analytik mit handwerklicher Meisterschaft. Das bedeutet: durchdachte Planung, effiziente Umsetzung und eine Kommunikation, die Sie von einem Handwerksbetrieb vielleicht nicht erwarten. Als Berliner Meisterbetrieb übernehmen wir Verantwortung – von der Förderberatung bis zur Abnahme.

Was kostet Dezentrale Lüftung in Berlin?

Typische Kosten

800 – 2.500 € pro Gerätepaar

Dauer

1 Tag pro Raum

1 – 2 Wochen (alle Räume)

Typisch 2 Geräte pro Raum (Zuluft + Abluft) inkl. Kernbohrung und Montage.

Kostenfaktoren:

Anzahl der Räume
Geräteleistung und Filterausstattung
Kernbohrung (Wandstärke)
Vermieter-/WEG-Zustimmung nötig
Steuerung (Einzelgerät vs. Zentrale)

Häufige Fragen zu Dezentrale Lüftung in Berlin

Zentrale KWL versorgt alle Räume über ein gemeinsames Kanalnetz und erreicht typisch 85–95 % Wärmerückgewinnung. Dezentrale Lüfter arbeiten raumweise mit kleinen Einzelgeräten (~90 cm × 25 cm × 25 cm) und erreichen durch Keramik-Wärmetauscher typisch 70–85 % Rückgewinnung. Dezentrale Systeme sind deutlich günstiger (€800–1.200/Gerät vs. €5.000–12.000 für zentrale KWL), leichter nachrüstbar und haben keine Lüftungsschläuche im Haus. Nachteil: weniger Effizienz, höherer Stromverbrauch bei mehreren Geräten. Besonders in Berliner Altbauten oft die beste Kompromiß-Lösung.

Dezentrale Lüfter produzieren im Normalbetrieb (Stufe 2–3 von 4) typisch 25–35 dB(A) – etwa wie ein leises Gespräch. Auf Stufe 1 sinken sie auf 20–25 dB(A), auf höchster Stufe 40–45 dB(A). Das Außengerät erzeugt typisch 40–48 dB(A) aus 2 m Entfernung. Mit Schallschutz-Zubehör (elastische Halterungen, Schalldämm-Rohre) lässt sich der Pegel um 3–5 dB reduzieren. Die beste Lösung ist korrekte Hersteller-Auswahl und Installation – manche Geräte sind deutlich leiser als andere.

Eine Kernbohrung (Ø 75–100 mm) in der Außenwand erfordert die schriftliche Zustimmung des Vermieters und ggf. der WEG (bei Mietshäusern). Das ist meist unproblematisch, da die Montage reversibel ist (Bohrloch wird nach Umzug verschlossen). Wir stellen ein Zustimmungsschreiben für den Vermieter auf und kümmern uns um die Koordination mit ggf. Gerüstbau oder Fassaden-Arbeiten. Bei Denkmalschutz ist eine Erlaubnis der Denkmalschutz-Behörde nötig – dies erschwert die Montage zwar, ist aber machbar.

Als Faustregel: 1 dezentrales Lüftungsgerät pro 40–60 m² Wohnfläche, mindestens aber je 1 Gerät im Schlafzimmer und in der Küche. Eine 80-m²-Wohnung braucht typisch 2–3 Geräte im Wechselbetrieb (paarweise: 1 Zuluftgerät Schlafzimmer, 1 Abluftgerät Küche, ggf. 1 weiteres Gerät für Wohnzimmer). Das ergibt Gesamtkosten von €3.000–5.000 für komplette Ausstattung. Zentrale KWL wäre hier ähnlich teuer, aber deutlich effizienter. Wir beraten nach Grundriss und Nutzung.

Bei Einfamilienhäusern ist eine Genehmigung nicht erforderlich. Bei Mietshäusern benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters (meist problemlos), und die WEG-Beschlussfähigkeit in größeren Wohnkomplexen prüfen wir ab. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Behörden-Erlaubnis nötig – diese kann 4–8 Wochen dauern, wird aber meist erteilt. Kosten für Erlaubnis €200–500. Wir beantragen dies für Sie und können oft eine Alternative (z.B. oberflächenverlegte Rohrleitung) anbieten, wenn die Kernbohrung nicht genehmigt wird.

Theoretisch ja, praktisch schwer – die dezentralen Lüftungsgeräte haben Wanddurchbrüche und können nicht einfach 'angestöpselt' werden. Wenn Ihr Altbau später saniert wird und Sie sich eine zentrale KWL wünschen, müssen die dezentralen Geräte rückgebaut werden und neue Kanäle verlegt werden. Kosten für diesen Umbau ca. €3.000–6.000. Das ist aber ein Gedanken für 15–20 Jahre später. Heute ist dezentral die schnellste und kostengünstigste Lösung – später können Sie immer noch upgraden.

Projektfoto 1
Projektfoto 2