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Wärmepumpe in Berlin

Luft-Wasser & Sole-Wasser Wärmepumpen – die Zukunft des Heizens.

Die Wärmepumpe ist die effizienteste Heizlösung der Zukunft, und mit den richtigen Förderungen auch in Berlin wirtschaftlich attraktiv. Als zertifizierter Fachbetrieb installieren wir Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen im Neubau und Altbaubestand. Wir übernehmen die komplette Planung, Förderantragstellung und Inbetriebnahme aus einer Hand.

Wärmepumpe im Berliner Altbau: welche Vorlauftemperatur Ihre Heizkörper brauchen

Die Frage, an der ein Wärmepumpen-Projekt im Altbau hängt, ist nicht das Gerät, sondern die Vorlauftemperatur. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis 55 bis 60 Grad, und je niedriger die nötige Vorlauftemperatur liegt, desto weniger Strom brauchen sie. In Berliner Gründerzeitwohnungen mit großzügig dimensionierten Gussheizkörpern ist das häufig unproblematisch, weil die Flächen für die alte Kohle- oder Ölheizung mit hohen Temperaturen ausgelegt wurden und heute Reserve haben.

Belastbar wird das erst mit einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831. Sie rechnet Raum für Raum, welche Leistung nötig ist und ob die vorhandene Heizfläche sie bei niedriger Temperatur abgibt. Wir führen diese Berechnung als eigenständige, kostenpflichtige Leistung durch, weil sie ohnehin für die Auslegung und den Förderantrag gebraucht wird. Beratung, Aufmaß und Festpreisangebot bleiben kostenlos.

Zeigt die Rechnung, dass einzelne Räume nicht mitkommen, ist selten ein Komplettaustausch der Heizkörper nötig. Meist reichen ein hydraulischer Abgleich, größere Flächen in zwei oder drei Räumen oder eine Fußbodenheizung im Bad. Das ist der deutlich günstigere Weg, und er entscheidet sich an Zahlen, nicht am Baujahr des Hauses.

Was kostet eine Wärmepumpe in Berlin und was bleibt nach der Förderung?

Die Bruttoinvestition liegt für ein Einfamilienhaus je nach Heizleistung bei 12.000 bis 34.000 Euro, jeweils inklusive Demontage des Altkessels, Hydraulik, Pufferspeicher, Inbetriebnahme und Förderantrag. Die Leistungsklasse und nicht die Wohnfläche treibt den Preis: ein saniertes Haus mit 9 kW liegt deutlich unter einem unsanierten mit 18 kW, auch bei gleicher Quadratmeterzahl.

Von den förderfähigen Kosten übernimmt die KfW seit dem 21. Juli 2026 grundsätzlich 30 Prozent. Bis zu 80 Prozent kommen nur zusammen, wenn Sie selbstnutzender Eigentümer sind, eine alte Öl- oder Kohleheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzen und beim Einkommensbonus in eine der Stufen fallen. Vermieter und Eigentümergemeinschaften erreichen diese Quote in der Regel nicht. Wir rechnen Ihnen Ihre Quote im Angebot aus, statt eine Höchstzahl in den Raum zu stellen.

Wohin darf das Außengerät? Abstand, Schall und Genehmigung in Berlin

Für die Aufstellung im Freien gilt die TA Lärm, und maßgeblich ist nicht der Abstand zur Grundstücksgrenze, sondern der Schalldruck am Fenster des Nachbarn, nachts strenger als am Tag. In der offenen Berliner Randbebauung ist das meist unkritisch, im geschlossenen Innenhof entscheidet es über den Aufstellort. Wir rechnen den Nachweis vor der Bestellung und wählen das Gerät danach aus, nicht umgekehrt.

Steht die Straßenfassade unter Denkmalschutz, gilt eine zweite Regel: dann ist der Hof der einzige Ort, an dem das Außengerät sichtbar sein darf. Im Milieuschutzgebiet kommt die Prüfung des Bezirksamts hinzu, weil eine bauliche Veränderung vorliegt. Beides ist lösbar, kostet aber Vorlaufzeit, und deshalb klären wir es vor dem Angebot statt nach der Lieferung.

Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus: was gegenüber dem Einfamilienhaus anders ist

Im Mehrfamilienhaus verschiebt sich der Aufwand vom Gerät zur Verteilung. Wo heute in jeder Wohnung eine eigene Gastherme hängt, braucht eine zentrale Wärmepumpe neue Steigstränge und Übergabestationen, und genau das bestimmt Preis und Bauzeit. Dazu kommt die Förderung, die nicht pauschal gilt, sondern je Wohneinheit gestaffelt ist, und der Beschluss der Eigentümerversammlung.

Weil das ein eigener Projekttyp ist und keine größere Variante des Einfamilienhauses, behandeln wir ihn auf einer eigenen Seite. Sie finden sie in der Liste der Heizungsleistungen unter Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus, mit Kosten je Wohneinheit, dem gestaffelten Förderdeckel und dem Ablauf über die Eigentümerversammlung.

Wärmepumpe Kosten Berlin: welche Bruttoinvestition je Leistungsklasse?

Die Spannen sind fachlich plausible Marktwerte für Berlin und die gleichen, mit denen der Wärmepumpen-Rechner auf dieser Website arbeitet. Sie enthalten Demontage des Altkessels, Hydraulik, Pufferspeicher, Inbetriebnahme und Förderantrag.

Anlage und typischer FallBruttoinvestitionAnmerkung
Luft-Wasser 5 bis 9 kW, Wohnung oder kleines saniertes Haus12.000 bis 23.000 Euroniedrige Heizlast, oft ohne Heizkörpertausch
Luft-Wasser 11 bis 14 kW, saniertes Einfamilienhaus17.000 bis 30.000 EuroStandardfall im Berliner Umland
Luft-Wasser 16 bis 18 kW, teilsanierter Altbau23.000 bis 34.000 EuroHeizlast vorher rechnen, nicht schätzen
Luft-Wasser 22 bis 30 kW, Mehrfamilienhaus28.000 bis 50.000 Euroeigener Projekttyp, siehe eigene Seite
Sole-Wasser mit ErdbohrungAufpreis nach BohrtiefeBohrgenehmigung der Wasserbehörde nötig
Heizlastberechnung nach DIN EN 12831kostenpflichtige Einzelleistungwird für Auslegung und Förderantrag gebraucht
Förderfähige Höchstkosten, erste Wohneinheit28.000 EuroKfW-Heizungsförderung, Stand 21. Juli 2026

Alle Angaben sind Richtwerte für Berlin und keine Festpreise. Verbindlich wird ein Preis erst nach dem Vor-Ort-Termin und der Heizlastberechnung, weil Aufstellort, Heizfläche und Zustand der Hydraulik den Aufwand bestimmen. Förderkonditionen Stand Juli 2026, vor der Beauftragung prüfen, und der Antrag muss vor Vertragsschluss gestellt sein.

Unsere Leistungen im Detail

Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen namhafter Hersteller
Geeignet für Berliner Altbau und Neubau
30 % KfW-Grundförderung, bis zu 80 % für selbstnutzende Eigentümer
Kompatibel mit Bestandsheizkörpern und Fußbodenheizung
Schallarme Außengeräte für dicht besiedelte Berliner Lagen
Vollständige Dokumentation und Inbetriebnahmeprotokoll

Warum Montali?

Wir verbinden akademische Analytik mit handwerklicher Meisterschaft. Das bedeutet: durchdachte Planung, effiziente Umsetzung und eine Kommunikation, die Sie von einem Handwerksbetrieb vielleicht nicht erwarten. Als Berliner Meisterbetrieb übernehmen wir Verantwortung – von der Förderberatung bis zur Abnahme.

Wärmepumpen-Check: Ihr Angebot berechnet statt geschätzt

Wir ermitteln Ihre Heizlast aus Ihrem tatsächlichen Verbrauch nach DIN/TS 12831-1, prüfen Ihre Förderung und melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem persönlichen Angebot. Kostenlos und unverbindlich.

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Wärmepumpe Förderung 2026 in Berlin: 30 % Grundzuschuss plus Boni

30 %

Grundzuschuss

+16 %

Klimageschwindigkeit*

+40 %

Einkommensbonus**

Gesamtförderung: 30 % für alle, bis zu 80 % für selbstnutzende Eigentümer (22.400 € von 28.000 € förderfähigen Kosten)

Stand 21. Juli 2026. *Der Klimageschwindigkeits-Bonus sinkt ab dem 1. Februar 2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte, wer früher tauscht, bekommt mehr. **Einkommensbonus gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen: 40 % bis 30.000 €, 30 % bis 40.000 €, 10 % bis 50.000 €. Mit Kind im Haushalt verschiebt sich jede Grenze um 10.000 €. Boni nur für selbstnutzende Eigentümer, Gesamtdeckel 80 %.

Zur BEG-Förderberatung

Häufige Fragen zu Wärmepumpe in Berlin

Ja, moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen funktionieren effizient mit Vorlauftemperaturen von 55 bis 60 °C und sind damit mit sanierten Altbau-Heizkörpern kompatibel. Das Wichtigste ist eine professionelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, und wir führen sie als eigenständige, kostenpflichtige Leistung durch und prüfen dabei, ob Ihre Heizkörper ausreichend dimensioniert sind. Beratung, Aufmaß und Festpreisangebot sind kostenlos; die Berechnung selbst wird berechnet, weil sie für die exakte Auslegung und den Förderantrag ohnehin gebraucht wird. Bei älteren oder zu kleinen Heizkörpern reichen oft ein hydraulischer Abgleich oder einzelne Zusatzflächen (z.B. Fußbodenheizung im Bad).

Beim Heizungstausch läuft die BEG-Förderung über den KfW-Zuschuss 458. Seit dem 21. Juli 2026 gilt: 30 % Grundförderung, dazu für selbstnutzende Eigentümer 16 % Klimageschwindigkeits-Bonus beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtstromspeicherheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gas- oder Biomasseheizung. Für Gasetagenheizungen gilt dabei keine Altersgrenze, und das ist in Berlin der häufigste Fall, plus einen gestaffelten Einkommensbonus von 40 % (zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro), 30 % (bis 40.000 Euro) oder 10 % (bis 50.000 Euro). Lebt ein kindergeldberechtigtes Kind im Haushalt, verschiebt sich jede Grenze um 10.000 Euro. Insgesamt maximal 80 % auf förderfähige Kosten von 28.000 Euro für die erste Wohneinheit, also höchstens 22.400 Euro. Wichtig: Der Antrag muss vor Vertragsschluss über das KfW-Portal gestellt werden. Wir bereiten ihn vollständig vor und holen die Förderung heraus, die in Ihrem Fall tatsächlich möglich ist.

Die reine Montage vor Ort dauert 2 bis 4 Tage (abhängig von Systemgröße und Rohrsanierungsbedarf). Der Gesamtprozess: Bestandsaufnahme vor Ort (1 bis 2 h), Angebot (1 Woche), Förderantrag (2 bis 4 Wochen Genehmigung), Lieferung (2 bis 3 Wochen), Montage (2 bis 4 Tage), Inbetriebnahme und Einweisung (1 Tag). Gesamtdurchlaufzeit: 3 bis 6 Monate von Beratung bis Inbetriebnahme.

Erdwärmepumpen (Sole-Wasser) benötigen eine oder mehrere Erdbohrungen in 40 bis 100 m Tiefe, und das ist die Domäne spezialisierter Tiefbauer-Unternehmen. Wir koordinieren die Bohrungen über etablierte Partnerunternehmen, was die Kosten für Sie senkt. Luft-Wasser-Wärmepumpen benötigen nur ein Außengerät ohne Erdarbeiten und sind daher einfacher, schneller und günstiger zu installieren.

Ja, durch Hybrid-Betrieb: Die Wärmepumpe läuft 90+ % des Jahres, bei extremer Kälte (< -15°C, sehr selten in Berlin) springt Ihr alter Gaskessel automatisch zu. Das ist sinnvoll bei sehr schlecht isolierten älteren Gebäuden. Die moderne Variante ist vollständige Umstellung auf Wärmepumpe: effizienter, moderne Technologie, bessere Förderung.

Moderne Wärmepumpen sind wartungsarm. Wir empfehlen jährliche Inspektionen: visueller Check, Kältemittelprüfung, Verdampferreinigung, Regelwerk-Test, Effizienzprüfung. Unsere Wartungsverträge kosten 150 bis 300 € pro Jahr und sichern Gewährleistung, maximale Effizienz und frühe Erkennung von Problemen.

Das beantwortet die Heizlastberechnung, und in Berliner Altbauten fällt die Antwort häufiger positiv aus als erwartet, weil die alten Gussheizkörper für hohe Temperaturen ausgelegt wurden und heute Reserve haben. Kommen einzelne Räume nicht mit, reichen meist ein hydraulischer Abgleich und zwei oder drei größere Flächen. Ein Komplettaustausch aller Heizkörper ist die Ausnahme, nicht die Regel.

In der Regel nicht, aber die Grenze verläuft nicht am Gebäude, sondern an der Wohnung. Die 30 Prozent Grundförderung gelten unabhängig davon, ob Sie selbst im Haus wohnen. Den Klimageschwindigkeits-Bonus von 16 Prozent gibt es laut KfW für die zum Zeitpunkt der Antragstellung selbst genutzte Wohneinheit, die Ihr Haupt- oder alleiniger Wohnsitz ist. Für vermietete Wohnungen entfällt er, für Ihre eigene nicht. Der Einkommensbonus setzt ebenfalls Selbstnutzung voraus. Wer ausschließlich vermietet, rechnet also mit 30 Prozent auf die gestaffelten Höchstkosten je Wohneinheit. Wir rechnen Ihren Fall im Angebot durch, statt mit einer Höchstquote zu werben.

Zwei Dinge, und sie gehören zusammen. Die Grundförderung für Wärmepumpen sinkt ab dem ersten Quartal 2027 von 30 auf 15 Prozent, gleichzeitig kommt ein Wertschöpfungsbonus von 15 Prozent für Geräte mit nachgewiesener EU-Herkunft hinzu. Für EU-Geräte bleibt es damit effektiv bei 30 Prozent. Wer den Klimageschwindigkeits-Bonus mitnehmen will, sollte allerdings nicht warten: er sinkt ab Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte, und das sind bei 28.000 Euro förderfähigen Kosten jeweils 1.120 Euro. Maßgeblich ist der Tag der Antragstellung, nicht der Einbau.

Wärmepumpe: Projekte aus unserer Arbeit in Berlin