Wärmedämmung Berlin

Berlin-Charlottenburg

Wärmedämmung in Charlottenburg

Repräsentative Stuckfassaden am Kurfürstendamm und rund um den Savignyplatz lassen sich außen selten dämmen. Wir zeigen, welche Bauteile in Charlottenburg trotzdem den größten Effekt bringen.

Charlottenburg ist geprägt von gründerzeitlichen Mietshäusern der Kaiserzeit mit aufwendig gegliederten Fassaden, dazu kommen Stadtvillen und einzelne Nachkriegsbauten in den Baulücken. Genau diese Schauseiten sind das Problem für die Dämmung: Wo Stuck, Gesimse und Fensterfaschen erhalten bleiben müssen, ist ein Wärmedämmverbundsystem an der Straßenfassade in aller Regel nicht genehmigungsfähig.

Das heißt nicht, dass am Charlottenburger Altbau nichts geht. Die Hoffassade ist meist schlicht verputzt und damit frei, ebenso die Giebelwände. Dazu kommen zwei Bauteile, die von außen niemand sieht und die sich fast immer rechnen: die oberste Geschossdecke und die Kellerdecke. In der Summe lässt sich damit ein erheblicher Teil des Wärmeverlusts abstellen, ohne die geschützte Schauseite anzutasten.

Weil in Charlottenburg fast alles Eigentumswohnung ist, entscheidet die Eigentümergemeinschaft. Wir liefern das Aufmaß, den Festpreis und die Kosten je Wohneinheit in einer Form, die Sie direkt in die Eigentümerversammlung geben können, samt der Angabe, was am Ende nach Abzug der Förderung wirklich übrig bleibt.

KurfürstendammSchloss CharlottenburgSavignyplatz

Gebäudebestand in Charlottenburg

Vorherrschende Bauepoche
Gründerzeit und Kaiserzeit, 1870 bis 1914
Typischer Wandaufbau
Massives Vollziegelmauerwerk, 38 bis 51 cm, ohne Hohlraum
Eigentümerstruktur
Überwiegend WEG mit Hausverwaltung
Größter Dämmhebel
Hoffassade, oberste Geschossdecke, Kellerdecke

Was sich in Charlottenburg rechnet

Vier Maßnahmen, die zum Gebäudebestand des Bezirks passen. Welche zuerst drankommt, klären wir im Aufmaß.

Hof- und Giebelfassade dämmen

Die zum Hof gerichtete Fassade ist meist glatt verputzt und ohne Schmuckelemente. Hier ist ein WDVS regelmäßig zulässig und bringt bei den tiefen Charlottenburger Blöcken eine große Fläche.

Oberste Geschossdecke

In den unausgebauten Dachböden der Gründerzeitbauten die günstigste Maßnahme überhaupt, meist in wenigen Tagen erledigt und von außen völlig unsichtbar.

Kellerdecke im Gewölbekeller

Charlottenburger Altbaukeller haben oft Kappengewölbe und dichte Leitungsführung. Machbar, verlangt aber Zuschnitt und Unterkonstruktion, wir kalkulieren das im Aufmaß.

Leitungsdämmung im Keller

Freiliegende Heizungs- und Warmwasserleitungen in unbeheizten Räumen zu dämmen, ist Pflicht. Wir führen das direkt mit aus, wenn wir ohnehin an der Kellerdecke arbeiten.

Genehmigung und Förderung in Charlottenburg

Rund um das Schloss Charlottenburg und in großen Teilen der Ku'damm-Seitenstraßen greifen Denkmalschutz oder Denkmalbereichssatzungen. Vor jedem Angebot klären wir mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, was an Ihrer Fassade zulässig ist. Zusätzlich gilt: Die Außenwand ist Gemeinschaftseigentum, ein WEG-Beschluss ist zwingend. Für die Förderung sind 30.000 Euro je Wohneinheit ansetzbar, mit individuellem Sanierungsfahrplan 60.000 Euro. In einem Charlottenburger Haus mit zwölf bis zwanzig Wohnungen summiert sich das erheblich, deshalb lohnt hier fast immer die Bündelung mehrerer Bauteile in einem Förderantrag.

So läuft es ab

01

Aufmaß und Schutzstatus

Wir nehmen Wandaufbau, Baujahr und vorhandene Dämmung auf und klären, ob Denkmalschutz oder ein Erhaltungsgebiet an Ihrer Adresse greift.

02

Bauteilempfehlung und Festpreis

Sie erfahren, welches Bauteil sich zuerst rechnet, mit Dämmstoffwahl, U-Wert-Nachweis und einem Festpreis auf Basis des Aufmaßes.

03

Genehmigung und Förderantrag

Wir übernehmen die Abstimmung mit dem Bezirksamt, bereiten die WEG-Beschlussvorlage auf und stellen den BEG-Antrag vor der Auftragsvergabe.

04

Ausführung und Abnahme

Gerüst, Dämmung, Armierung, Putz und Anschlussarbeiten laufen in fester Reihenfolge. Zum Schluss gibt es die Unterlagen für die Förderstelle.

Häufige Fragen aus Charlottenburg

Darf ich meine Stuckfassade in Charlottenburg dämmen?

In aller Regel nicht von außen. Ist das Haus als Baudenkmal eingetragen oder liegt es in einem Denkmalbereich, sind Stuck, Gesimse und Fensterfaschen zu erhalten, und ein Wärmedämmverbundsystem würde sie überdecken. Wir prüfen den Schutzstatus vor dem Angebot und planen dann auf Hoffassade, Giebel, oberste Geschossdecke und Kellerdecke um. Eine Innendämmung führen wir nicht aus.

Was bringt es, nur die Hoffassade zu dämmen?

Mehr als viele denken. Die Charlottenburger Blockrandbebauung ist tief, Seitenflügel und Quergebäude haben oft mehr Fassadenfläche zum Hof als zur Straße. Zusammen mit der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke kommt man damit auf einen erheblichen Teil dessen, was eine Rundum-Dämmung bringen würde, bei deutlich geringerem Genehmigungsaufwand.

Wie überzeugen wir die Eigentümergemeinschaft?

Mit belastbaren Zahlen statt mit Schätzungen. Wir liefern Aufmaß, Festpreis, Kosten je Wohneinheit, die erwartete Fördersumme und einen Bauzeitenplan. Bei vermieteten Einheiten ergänzen wir, welcher Anteil nach Abzug der Förderung überhaupt umlagefähig ist. Diese Unterlage geht direkt in die Eigentümerversammlung.

Wärmedämmung in Charlottenburg anfragen

Wir nehmen Ihr Objekt vor Ort auf, klären den Schutzstatus und legen einen Festpreis samt Fördersumme vor.

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