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Sanitärinstallation in Tempelhof

Sanitär und Bad in Berlin-Tempelhof

SHK-Betrieb in Tempelhof – Heizungsinstallation, Rohrsanierung und Klimatechnik im Berliner Süden.

Sanitär in Tempelhof: Bestand, Kosten und Ablauf

In Tempelhof geht es beim Bad meist um Grundrissarbeit und nicht um Objektauswahl. Die Siedlungen der 1920er Jahre in Neu-Tempelhof haben kleine Bäder, und häufig liegt das WC als eigener Raum daneben. Beide Räume sind für heutige Ansprüche knapp, zusammengelegt ergeben sie dagegen ein nutzbares Bad. Ob das geht, hängt an der Wand zwischen ihnen und an der Lage des Fallrohrs.

Die Prüfung läuft in dieser Reihenfolge: erst die Frage, ob die Trennwand nichttragend ist, dann die Lage des Abwasserfallrohrs, dann die Anordnung der Objekte. Wird die Reihenfolge umgedreht, entsteht eine Planung, die auf dem Papier funktioniert und im Bestand nicht, weil das WC ohne Hebeanlage nicht dorthin kann, wo es im Entwurf steht.

Der zweite Tempelhofer Bestand liegt weiter südlich. In Mariendorf und Marienfelde stehen Ein- und Zweifamilienhäuser mit eigener Hausinstallation, oft mit Bädern aus den 1970er oder 1980er Jahren. Dort ist der Grundriss meist ausreichend, dafür sind Leitungen und Abdichtung am Ende ihrer Nutzungszeit, und die alte Wanne sitzt an einer Stelle, die eine bodengleiche Dusche zulässt.

Leitungsbestand in Tempelhof

Bestand in Neu-Tempelhof
Siedlungen der 1920er Jahre mit kleinen Bädern und häufig separatem WC
Typische Aufgabe
Bad und WC zusammenlegen, begrenzt durch Trennwand und Lage des Fallrohrs
Bestand im Süden
Ein- und Zweifamilienhäuser in Mariendorf und Marienfelde mit eigener Hausinstallation
Zustand dort
Bäder der 1970er und 1980er Jahre, Leitungen und Abdichtung am Ende der Nutzungszeit
Prüfreihenfolge
Erst Tragfähigkeit der Trennwand, dann Fallrohrlage, dann Objektanordnung

Worauf es bei Sanitärarbeiten in Tempelhof ankommt

Bad und WC zusammenlegen

Wir prüfen zuerst, ob die Trennwand nichttragend ist, und wo das Abwasserfallrohr verläuft. Erst danach entsteht der Entwurf. Diese Reihenfolge entscheidet darüber, ob aus zwei knappen Räumen ein nutzbares Bad wird oder eine Planung, die im Bestand scheitert, weil das WC ohne Hebeanlage nicht an den geplanten Platz kommt.

Kleines Siedlungsbad ausnutzen

Wo eine Zusammenlegung nicht möglich ist, holen wir Platz über die Installation. Vorwandelemente mit geringer Tiefe, ein Waschtisch mit kleinerem Grundmaß und eine Dusche anstelle der Wanne verändern die nutzbare Fläche deutlich, ohne den Grundriss anzufassen. Das ist in den 1920er-Siedlungen häufig die realistische Lösung.

Wanne zur Dusche im Eigenheim

In Mariendorf und Marienfelde sitzt die alte Wanne meist so, dass eine bodengleiche Dusche an ihre Stelle passt. Wir prüfen die Aufbauhöhe über der Rohdecke und die Abdichtung im Verbund und ersetzen bei dieser Gelegenheit die Anschlussleitungen, weil die Wand ohnehin offen ist.

Leitungen im Eigenheim mit erneuern

Bei Bädern der 1970er und 1980er Jahre ist der Umbau der günstigste Zeitpunkt für die Anschlussleitungen. Wir tauschen die Abschnitte, die hinter der Verkleidung liegen, im selben Zug. Getrennt ausgeführt bedeutet, dieselbe Wand zweimal zu öffnen und die Fliesenarbeiten zweimal zu bezahlen.

Zuständigkeiten, Schutzstatus und Trinkwasserhygiene in Tempelhof

Die Siedlungszeilen der 1920er Jahre in Neu-Tempelhof sind vielfach als Gesamtanlage geschützt und nicht nur als Einzelgebäude. Für die Sanitärinstallation im Inneren ist das in der Regel unerheblich, sobald aber die Fassade betroffen ist, etwa durch einen neuen Lüftungsauslass für ein innenliegendes Bad, läuft die Zustimmung über die Untere Denkmalschutzbehörde im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Wird eine Trennwand zwischen Bad und WC entfernt, ist vorab zu klären, ob sie tragend ist, und bei Eigentumswohnungen betrifft der Eingriff das Gemeinschaftseigentum und braucht einen Beschluss. Änderungen am Hausanschluss oder am Zählerplatz sind beim Wasserversorger anzuzeigen, was im Eigenheimbestand in Mariendorf und Marienfelde regelmäßig vorkommt.

📍 Tempelhofer Feld📍 Neu-Tempelhof📍 Mariendorf

Sanitärinstallation in Tempelhof – Kosten & Förderung

Typische Kosten

3.000 – 15.000 €

Dauer

3 – 10 Tage

1 – 3 Wochen (inkl. Lieferzeit der Sanitärobjekte)

Abhängig von Umfang: Einzelobjekt (WC/Waschtisch) oder Komplett-Installation inkl. Rohrleitungen.

Ablauf: Sanitärarbeiten in Tempelhof

1

Kostenlose Beratung

Unverbindlicher Vor-Ort-Termin mit Aufmaß und überschlägiger Auslegung

2

Festpreisangebot

Transparent, ohne versteckte Kosten – inklusive Förderberatung (BEG bis 80%)

3

Förderantrag

Wir stellen den BEG-Antrag für Sie – maximale Förderung garantiert

4

Professionelle Installation

2–4 Tage Montage durch erfahrene Meister, minimale Störung in Ihrem Alltag

5

Inbetriebnahme & Wartung

Fachgerechte Inbetriebnahme mit Dokumentation, kostenlos 1. Wartung nach 12 Monaten

Häufige Fragen aus Tempelhof

Ja, dringend. Bleierohre sind ab ca. 1970 in vielen Berliner Altbauten zu finden und gefährlich für die Gesundheit (besonders Babys, Kinder). Die Trinkwasserverordnung schreibt vor: Bleirohre müssen bis 2026 ersetzt sein (Frist für Eigentümer). Wir führen eine Blei-Bestandsprüfung durch – oft sind nur die alten Steigrohre oder Grundleitungen aus Blei, nicht das ganze Netz. Der Austausch kostet typisch 2.000–6.000 € (je nach Umfang). Es gibt BEG-Förderung für Blei-Austausch in der Kombination mit anderen Maßnahmen. Wir klären das auf.

Das Abdrückprotokoll dokumentiert, dass alle Rohre dicht sind. Wir führen einen Wasserdruck-Test durch (typisch 10 bar für 1 Stunde, müssen Druck stabil bleiben) und messen auf Wasserqualität & Legionellen-Sicherheit. Das Protokoll ist Beweis für die Bauaufsicht, die Versicherung und zukünftige Käufer, dass die Installation fachgerecht ist. Ohne Abdrückprotokoll können spätere Wasserschäden zu Versicherungs-Problemen führen. Wir stellen das Protokoll digital bereit und archivieren es für Sie.

Häufig ja, es hängt an zwei Dingen. Die Trennwand muss nichttragend sein, und das Abwasserfallrohr muss so liegen, dass das WC mit Gefälle angebunden werden kann. Wir prüfen beides vor dem Entwurf. Umgekehrt entsteht eine Planung, die auf dem Papier stimmt und im Bestand nicht umsetzbar ist.

Der Verzicht auf die Wanne und eine flache Vorwandinstallation. Beides verändert die nutzbare Fläche deutlich, ohne den Grundriss anzufassen. Dazu ein Waschtisch mit kleinerem Grundmaß. In diesen Bädern holt die Installationsebene mehr Platz als jede Objektwahl.

Oft nicht sinnvoll. Bei Bädern dieses Alters sind Abdichtung und Anschlussleitungen hinter der Verkleidung meist am Ende ihrer Nutzungszeit. Wenn die Wand für den Objekttausch ohnehin geöffnet wird, ist es deutlich günstiger, beides gemeinsam zu machen als die Fliesenarbeiten in wenigen Jahren erneut zu bezahlen.

Innen in der Regel nicht. Betroffen ist die Fassade, etwa wenn ein innenliegendes Bad einen neuen Lüftungsauslass nach außen braucht. Dann läuft die Zustimmung über die Untere Denkmalschutzbehörde im Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, und wir reichen Ansichten und Standortangabe dafür ein.

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